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Ausstellung „Gegen das Vergessen des Strafgefangenenlagers am Vorbahnhof“

Ausstellung „Gegen das Vergessen des Strafgefangenenlagers am Vorbahnhof“

Die Geschichte um das Strafgefangenenlager am Vorbahnhof darf nicht in Vergessenheit geraten. Die Gemeinde Merzenich stellt in Zusammenarbeit mit Frau Josefine Pütz und Herrn Ulrich Titz zu diesem Thema Berichte und Exponate im Sitzungssaal der Gemeinde Merzenich aus.

Die Ausstellung ist zu besichtigen in der Zeit vom 23.02.2018 bis 23.03.2018 während der Dienstzeit der Gemeindeverwaltung.

Am Dienstag, den 13.03.2018, um 18.00 Uhr, wird Frau Josefine Pütz im Sitzungssaal des Rathauses über die Geschichte des Strafgefangenenlagers erzählen. Zu diesem Info-Abend sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Zur Geschichte:

1943 wurden am Vorbahnhof 2 Baracken für russische Familien, die unter falschen Versprechungen ins „Reich“ gekommen waren, aufgestellt. So entstand das Strafgefangenlager. Frauen mit ihren Kindern in dem einen, Männer mit Jungen ab 14 Jahren in dem anderen Bau. Die Menschen wurden zu Gleisreparaturen u.ä. eingesetzt.

Die beiden Baracken waren durch einen Stacheldrahtzaun getrennt, so konnten die Familien sich nur durch diesen Zaun berühren.

Nach dem Luftangriff am 19. September 1944, nachmittags, (die Familien der Bediensteten waren schon seit Anfang September evakuiert worden), sind viele der polnischen Männer zu Tode gekommen. Ihnen war durch den Luftdruck die Lunge geplatzt.

Das Bahnbetriebswerk Düren wurde Anfang der 20er Jahre des letzten Jh. auf Merzenicher Terrain gebaut, da durch den Ausgang des 1. Weltkrieges der Verschiebebahnhof Herbesthal/Belgien für Deutschland in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen sollte.

So wurde das Gebiet östlich von Düren, nördlich von Merzenich als Ersatz hierfür geplant.

Durch die politische Entwicklung wurde der Ausbau Mitte der 30er Jahre nicht weiter verfolgt, da nun Herbesthal durch die Besetzung Belgiens durch die Deutschen wieder genutzt wurde.

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