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Gemeinsam feiern und gedenken

Gemeinsam feiern und gedenken

Es ist bereits Tradition, dass die Gemeinde Merzenich ihre Partnerkommune Quievréchain zum Nationalfeiertag am 14. Juli besucht. Auch in diesem Jahr folgten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, darunter Privatpersonen sowie Merzenicher Vereine, der Einladung des Bürgermeisters Georg Gelhausen zu diesem Ereignis.

Doch nicht nur die Resonanz bei der Teilnahme war rege, auch die Begeisterung der Merzenicher Gäste beim Besuch war es. Von der herzlichen Begrüßung in Quievréchain, der kulinarischen Verköstigung mit Kaffee und Kuchen sowie eines mittäglichen Grillens bis hin zu dem von vielen Besuchern als spektakulär empfundenen Feuerwerk am Abend, der Tag war gespickt mit vergnüglichen Momenten.

Nichtsdestotrotz gab es auch ernstere Momente bei diesen Feierlichkeiten, die manch ein Teilnehmer ergriffen erlebte. Zu Ehren der gefallenen Soldaten der beiden Weltkriege wurde gemeinsam am Kriegerdenkmal in Quievréchain ein Kranz niedergelegt. Begleitet wurde dieses Gedenken durch die feierliche musikalische Untermalung des Gastgebers, durch ein Trompetensolo von Georg Gelhausen und dem Tambourcorps Spielvereinigung 1923 Merzenich e.V. Insbesondere letztere trugen, so die einhellige Meinung der Besucher, mit ihren musikalischen Beiträgen beim Empfang, beim Umzug sowie einem Platzkonzert zum Gelingen der Festlichkeiten bei.

Weniger ergriffen, dafür voller Freude endete der aufgrund der hohen Temperaturen doch für alle Gäste anstrengende Tag mit dem Festumzug. „Wie unser Karnevalsumzug“, meinten viele Merzenicher, „nur mit Konfetti anstatt Kamelle“. Mit bunt geschmückten Wagen und unter dem Motto „Uniforme und Berufe“ zogen die Feiernden, vorne weg die Merzenicher mit ihrem Tambourcorps, durch die Straßen und überzogen sich selber sowie die Schaulustigen mit bunten Papierschnipseln. „Ich habe noch Tage später Konfetti in der Kleidung und auch in der Wohnung gefunden“, gab Frau Pecks lachend zu, die mit ihrem 7jährigen Sohn an der Fahrt teilnahm. Schön anzusehen war auch, so meinte sie, dass es nicht immer der gleichen Sprache bedurfte, um sich zu verstehen. „Mein Sohn fand schnell einen gleichaltrigen Spielkameraden, auch wenn sie sich nicht unterhalten konnten. Trotzdem verstanden sie sich vom Herzen her. Sie passten wie Latsch und Bommel.“

Gelebte Freundschaft, auch über die Grenzen von Ländern und Sprachen hinweg. Auf diesem Weg befindet sich die Gemeinde Merzenich mit ihrer Partnerkommune.

Und für den nächsten Besuch in Quievréchain? Von vielen Gästen aus Merzenich war zu hören, dass sie gerne wieder an diesem teilnehmen wollten, nur dann bei mäßig warmem Wetter und gerne auch mit einem Besuch in der Region. So könne auch das Umfeld von Quievréchain kennengelernt und die Zeit zwischen den einzelnen Festakten ausgefüllt werden.

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