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Wenn nicht gefragt, sondern angepackt wird – Merzenicher Grundschüler gegen Zigarettenkippen

Wenn nicht gefragt, sondern angepackt wird – Merzenicher Grundschüler gegen Zigarettenkippen

Die Frage, warum er es getan hat, will Julian Pecks aus Merzenich schon gar nicht mehr hören. Er tut es einfach. Mit Handschuhen und einer Plastiktüte sammelte er zunächst die Zigarettenstummel auf seinem Schulweg ein. Bei den nächsten zwei Touren erweiterte er seinen Suchradius. Der aufgeweckte 8jährige Junge hat da angepackt, wo vielen das Bewusstsein fehlt oder sie es verloren haben – auch Zigarettenkippen gehören wie auch der übrige Abfall nicht auf den Boden. Warum? Das erklärt der engagierte Grundschüler selbst. „Das Gift in den Zigaretten kommt ins Wasser und in den Boden. Trinken Tiere das oder fressen sie sogar die Zigarettenkippen werden sie krank oder sterben.“ Vorbildhaft was Julian in seiner Freizeit macht. Wobei sein nachvollziehbarer Wunsch ist, dass sowas irgendwann nicht mehr nötig ist. Und die Leute wissen, was ihr Müll in der Natur anrichtet. Dass das noch nicht der Fall ist, zeigt eine Situation, die Julian bei seiner Sammelaktion erlebte. Er traf auf einen Mann, der seine aufgerauchte Zigarette in den Gulli schmiss. Seine Antwort als er Julian sah. „Damit du nicht mehr soviel zu tun hast.“ Dem Herren könnte unterstellt werden, dass er nicht weiß, was seine Zigarette anrichten kann. Und für die Zukunft? Julian will weitermachen, jedenfalls so wie es seine Zeit es erlaubt. Und vielleicht heißt es irgendwann nicht mehr „Warum machst du das?“, sondern „Soll ich dir helfen?“.

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