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Ortsteile

Der Name des Ortsteiles Merzenich mit seinen 15,38 qkm auch flächenmäßig Zentralpunkt der Gemeinde tritt erstmals im Jahre 1225 in einer Urkunde des Grafen Otto von Neuenahr auf. Wahrzeichen des Ortes ist die alte katholische Pfarrkirche, die um 1300 erstmals genannt wird. Der in der Hochgotik entstandene Turm dieser Kirche und Reste des spätgotischen Langhauses denkmalpflegerisch gesichert, stehen heute als Ruine umgeben von einem liebevoll gestalteten Soldatenfriedhof.

Einwohnerzahl 6.930
Fläche 15,38 km²
Ortsvorsteher Dirk Guder

Zweitgrößter Wohnbereich der Gemeinde ist der Ortsteil Golzheim. Die frühesten Erwähnungen des Ortsteiles Golzheim findet man 1143 (Godelsheim), 1373 (Goidelsheim) und 1427 (Goltsheim). In den vergangenen Jahrhunderten waren im Ortsteil Golzheim eine ganze Reihe adliger Ministerialien ansässig. Im 14. Jahrhundert werden insbesondere die Ahrburg und die Stachenburg erwähnt

Einwohnerzahl 1.333
Fläche 11,31 km²
Ortsvorsteher Johannes Müller

Eine starke Aufwärtsentwicklung zeichnet sich im Ortsteil Girbelsrath ab. Im Jahre 1382 wurde das Dorf Gerbätzräude (abzuleiten vom Personennamen Gerbrecht, also "Rodung des Gerbrecht") an den Erzbischof von Köln abgetreten. Die Geschichtsschreibung zeigt auf, dass im Jahre 1794 die Österreicher bei Girbelsrath von den angreifenden Franzosen geschlagen wurden. In Girbelsrath hat sich durch Ausweisung von Gewerbegelände ein reges gewerbliches Leben entfaltet. Seit Anfang der 70-iger Jahre wurden insgesamt rund 600 Arbeitsplätze geschaffen. Jüngste Ansiedlung ist der wohl modernste und zugleich einer der größten Konservenherstellerbetriebe der BundesrepubIik. Schritt hält mit diesem Aufwärtstrend auch die durch die Ausweisung von Baugrundstücken festzustellende einwohnermäßige Entwicklung dieses Ortsteiles. Erwähnenswert ist hier, dass Matthias von den Driesch den größten Teil seines Vermögens testamentarisch der Gemeinde mit der Auflage, den Erlös für Girbelsrather Einwohner zur Förderung sozialer und kultureller Angelegenheiten, gestiftet hat.

Einwohnerzahl 1.225
Fläche 4,62 km²
Ortsvorsteher Ralf Locker

Der Name des Ortsteiles Morschenich hat im Jahre 1158 "Morsaz", um 1300 "Moersassin", 1360 "Moyrschets", in der Hälfte des 15. Jahrhunderts "Morschennen" und ab 1546 "Moerschoven" geheißen. Die jetzige Ortsbezeichnung wird erst ab 1775 gebraucht. Erwähnenswert ist das von Ludwig Rixen der Gemeinde gestiftete Vermögen, dessen Erlös nach dem Stifterwillen jährlich den Einkommensschwachen des Ortsteiles zufließen soll. Von 1939 bis 1955 wurde in Morschenich in einer Großversuchsanlage Braunkohle im Untertagebau gewonnen. Die Förderung wurde schließlich eingestellt, da kein rentierliches Abbauverfahren im Untertagebau gefunden wurde.

Einwohnerzahl 336
Fläche 6,60 km²
Ortsvorsteher Michael Dohmes

Der bisherige Ort Morschenich wird in den nächsten Jahren wegen der Ausbreitung des Tagebaus Hambach zurückgebaut. Durch den Braunkohlenplan Teilplan 12/1 Hambach vom 11. Mai 1977 wurde die Umsiedlung des Ortes beschlossen. Am 4. September 2012 wurde die Vereinbarung zwischen der Gemeinde Merzenich und RWE Power AG geschlossen.

Östlich der Landesstraße 264 entsteht Morschenich-Neu. Die erste Familie bezog bereits im Januar 2015 ihr neues Eigenheim. Insgesamt werden rund 130 Grundstücke angeboten. Die Straßennamen für Morschenich-Neu orientieren sich an denen des Altortes.

Als Besonderheit werden alle Bauten in Morschenich-Neu durch Nahwärme (Pelletheizung) versorgt.

Einwohnerzahl 90
Fläche 0,2 km²
Ortsvorsteher Michael Dohmes
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