Sprungmarken
Sie befinden sich hier:
Startseite
Bürgerservice
Covid-19 / Corona-Virus
Verhaltensregeln

Verhaltensregeln

Dringende Bitte und Verhaltensregel Nr. 1 (!): Halten Sie bitte die beschlossenen Maßnahmen ein und tragen Sie mit Verantwortung, dass der Virus keine weitere Möglichkeit der Übertragung bekommt. Ansonsten  dauern die einschränkenden Maßnahmen umso länger. Im übrigen verweisen wir auf die Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

https://www.infektionsschutz.de/hygienetipps.html

In diesem Video, das sich speziell an Kinder richtet, erklärt die Stadt Wien leicht verständlich, was das Coronavirus überhaupt ist, was es tut und wie man sich vor ihm schützen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=_kU4oCmRFTw&feature=youtu.be

Hygiene

Regelmäßiges und ausreichend langes Händewaschen (mindestens 20 Sekunden unter laufendem Wasser mit Seife)

Richtiges Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge

Abstand halten von Menschen mit Husten, Schnupfen oder Fieber

Händeschütteln grundsätzlich unterlassen

Hände vom Gesicht fernhalten (Schleimhäute in Mund und Nase sowie Augen)

Im Allgemeinen sollten jegliche Kontakte auf das Notwendigste reduziert werden und auf den Besuch von Veranstaltungen mit Menschenansammlungen vermieden werden.

Reisen und Urlaub

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gelten für den Zeitraum von 14 Tagen nach Aufenthalt Betretungsverbote für folgende Bereiche: Gemeinschafts- und Erziehungseinrichtungen, Kindertagesstätten, Schulen, Heime, Krankenhäuser, Tageskliniken und Universitäten.

Wen möglich, ganz auf Reisen verzichten, öffentliche Verkehrsmittel meiden und von zu Hause aus arbeiten.

Kliniken und Pflegeeinrichtungen

Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe müssen zudem Maßnahmen ergreifen, die den Eintrag von Corona-Viren erschweren. Sie müssen Besuchsverbote aussprechen oder restriktive Einschränkungen der Besuche aussprechen (pro Patient ein registrierter Besucher mit entsprechenden Schutzmaßnahmen und Hygieneunterweisung). In den Einrichtungen vorhandene Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugänglichen Einrichtungen für Patienten und Besucher sind zu schließen. Sämtliche öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen etc. sind zu unterlassen.

Öffentliche Einrichtungen und Begegnungsstätten

Ab sofort sind alle Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos und Museen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von Eigentumsverhältnissen geschlossen. Auch Fitness-Studios, Schwimmbäder, Spaßbäder und Saunas dürfen nicht mehr besucht werden. Alle Angebote in Volkshochschulen, Musikschulen, in sonstigen öffentlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen sind ab sofort eingestellt.

Weiterhin sind Zusammenkünfte in Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen, Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und Prostitutionsbetrieben nicht mehr gestattet.

Zu Zugang zu Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels für die Bewirtungen von Übernachtungsgästen ist ab sofort zu beschränken und nur unter strengen Auflagen zu gestatten: Besucherregistrierung mit Kontaktdaten, Reglementierung der Besucherzahl, Vorgaben für Mindestabstände zwischen Tischen von 2 Metern, Aushänge mit Hinweisen zu richtigen Hygienemaßnahmen etc.

Sämtliche Spielplätze im Gemeindegebiet von Merzenich dürfen ab sofort nicht mehr genutzt werden und werden entsprechend abgesperrt bzw. unzugänglich gemacht.

Öffentliche Veranstaltungen

Alle öffentlichen Veranstaltungen sind zu untersagen. Das schließt grundsätzlich auch Verbote für Versammlungen unter freiem Himmel wie Demonstrationen ein, die nach Durchführung einer individuellen Verhältnismäßigkeitsprüfung zugelassen werden können. Ausgenommen sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und Vorsorge zu dienen bestimmt sind oder der Versorgung der Bevölkerung dienen, wie zum Beispiel Wochenmärkte.

Trauungen und Bestattungen

Trauungen sollen entweder verschoben werden oder lediglich nur für das Brautpaar stattfinden dürfen. Erdbestattungen sind nur noch im engsten Familienkreis zulässig, Urnenbestattungen sollen nach Möglichkeit verschoben werden.

Was tun bei Verdacht auf eine Corona-Infektion?

Personen, die persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen.

Gesundheitsamt Kreis Düren (Hotline): 02421/22105320 (montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr, samstags und sonntags von 9 bis 15 Uhr)

Patienten mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege können nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit bis maximal sieben Tage ausgestellt bekommen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen. Die Vereinbarung gilt zunächst bis zum 9. April 2020.

Gemeindeverwaltung Merzenich

Als weitere Maßnahme zur Verhinderung bzw. Verlangsamung der Verbreitung des Virus ist das Rathaus der Gemeinde Merzenich seit Montag, 16. März 2020, voraussichtlich bis zum 3. April 2020 für den Publikumsverkehr geschlossen.

Die Dienststellen der Verwaltung sind selbstverständlich in dieser Zeit allesamt besetzt und für alle Personen mit einem Anliegen an die Verwaltung entweder telefonisch oder über E-Mail erreichbar. Für dringende Anliegen, welche die persönliche Anwesenheit unabdingbar erfordern, werden im Einzelfall Lösungen gefunden. Es wird jedoch, auch im eigenen Interesse und im Interesse aller, gebeten, die Dringlichkeit des Anliegens selbst kritisch zu prüfen.

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen hat im Zuge der Corona-Krise einige Verhaltens-Tipps und Empfehlungen für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber veröffentlicht:

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut informieren!

Informieren Sie Ihre Beschäftigten bestmöglich über die aktuell erforderlichen Maßnahmen zur Infektionsvermeidung. Merkblätter mit Hygienetipps stellt u.a. die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Internet unter www.infektionsschutz.de zur Verfügung. Informieren Sie vor allem über wichtige Hygienetipps - Richtiges Händewaschen - Nur mit gewaschenen Händen ins Gesicht fassen - Bei Husten und Niesen Abstand halten und sich wegdrehen. Beim Niesen Taschentuch vor den Mund halten oder die Armbeuge vor den Mund halten

Vorbild sein!

Achten Sie selbst auf gute Händehygiene sowie Husten- und Nieshygiene im Betrieb. Vermeiden Sie möglichst körperliche Kontakte wie Händeschütteln.

Hygiene optimieren!

Achten Sie auf ausreichende Reinigung und Hygiene im Betrieb und passen Sie ggf. die Reinigungsintervalle an. Achten Sie darauf, dass insbesondere Sanitäreinrichtungen und Gemeinschaftsräume regelmäßig gereinigt werden. Zur Vermeidung von Infektionen trägt auch das regelmäßige Reinigen von Türklinken und Handläufen bei. Stellen Sie ausreichend Seife und Handtuchspender zur Verfügung.

Teleheimarbeit ermöglichen! Risikopersonen schützen!

Wenn es in Ihrem Betrieb Teleheimarbeit gibt, dann schicken sie so viel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie möglich in die Teleheimarbeit. So verringern sie die Ansteckungsgefahr.

Schaffen Sie vor allem für Risikopersonen sichere Arbeitssituationen.

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html

Betriebe, die betriebsorganisatorisch Telearbeit einsetzen können, leisten durch eine umfassende Nutzung dieser Möglichkeiten einen Beitrag zur einer Verminderung der Infektionsrisiken insgesamt und entlasten dadurch auch die pandemierelevante Infrastruktur (Gesundheitswesen, Pflege) und die produzierenden Betriebe, in denen die Beschäftigen zwingend vor Ort eingesetzt werde müssen.

Abstand schaffen! Organisieren Sie so weit als möglich den betrieblichen Alltag so, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausreichend Abstand (etwa 1 bis 2 Meter) zu anderen Beschäftigten halten können. Bei Büroarbeitsplätzen sollten freie Arbeitsplätze (Telearbeit) genutzt werden um Mehrfachbelegungen von Räumen möglichst zu vermeiden bzw. die Abstände zu vergrößern. Bei Produktionsarbeitsplätzen ist die Beachtung der allg. Hygieneregeln umso wichtiger, je weniger prozessbedingt der Abstand zwischen den beschäftigten vergrößert werden kann.

Sichere Verpflegungssituationen schaffen!

Achten Sie darauf, dass auch in der Pause z. B. in Kantinen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausreichend Abstand zu anderen Personen halten können z. B. dadurch, dass Tische und Stühle nicht zu dicht beieinanderstehen. Achten Sie darauf, dass möglichst keine Warteschlangen bei der Essensausgabe entstehen. Erweitern sie, wenn möglich die Kantinen- und Essensausgabezeiten. Zu sensiblen Bereichen kann z. B. die Besteckausgabe in der Kantine zählen. Mit einer Umstellung von z. B. der Besteckentnahme aus Auslagen auf eine zentrale Besteck- und Essensausgabe durch das Küchenpersonal kann solche Kontakte minimieren.

Nur gesund zu Arbeit!

Legen sie Wert darauf, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur gesund zu Arbeit kommen. Fieber, Husten und Atemnot können Anzeichen für eine Infektion mit dem Corona-Virus sein.

Regelmäßiges Lüften und gesunde Luft!

Regelmäßiges Lüften dient der Hygiene und fördert die Luftqualität, da in geschlossenen Räumen die Anzahl von Krankheitserregern in der Raumluft steigen kann. Durch das Lüften wird die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandene erregerhaltiger feinster Tröpfchen reduziert. Stellen Sie sicher, das im Unternehmen vorhandene Lüftungsanlagen (Raumlufttechnische Anlagen, RLT) regelmäßig gewartet, geprüft und gereinigt werden, damit nicht die RLT selbst zur Gefahrenquelle z. B. durch Gefahrstoffe, Bakterien oder Schimmelpilze wird.

Dienstreisen und Meetings vermeiden!

Reduzieren Sie Dienstreisen Präsenzveranstaltungen wie Besprechungen auf das absolute Minimum und stellen Sie soweit als möglich technische Alternativen für Online-Meetings wie Telefon- oder Videokonferenzen zur Verfügung. Insbesondere in vom RKI festgelegte besonders betroffene Gebiete oder in internationale Risikogebiete sind zu vermeiden und sollten nur noch in Ausnahmefällen bei unbedingtem erfolgen. Aktuelle Informationen stellt das RKI zur Verfügung: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Bedenken Sie, dass andere Länder kurzfristige Reisebeschränkungen verhängen können und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Zielort möglicherweise Quarantänebestimmungen unterliegen können und eine Einreise oder Rückreise für z. B. 14 Tage untersagt wird.

Bleiben Sie informiert!

Grundsätzlich gilt zusätzlich: Informieren sich regelmäßig auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts über die aktuellen Entwicklungen. Aktuell entwickelt sich die Situation sich sehr dynamisch. Das Robert Koch-Institut (RKI) beobachtet und analysiert die Lage sehr genau und leitet daraus Empfehlungen für Infektionsschutzmaßnahmen ab, die an die jeweilige Situation angepasst sind.

Suchen
Suche
Suche

Wir setzen Cookies ein, um die Nutzbarkeit unserer Seite zu optimieren. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung über folgenden Link.

Mehr Infos