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IHK Aachen übernimmt Beratung zum Thema Kurzarbeitergeld

IHK Aachen übernimmt Beratung zum Thema Kurzarbeitergeld

Um den Unternehmen in der Region in der momentanen Situation bestmöglich zu helfen, unterstützt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen jetzt die Bundesagentur für Arbeit Aachen-Düren bei der Beratung zum Kurzarbeitergeld. „Die wegen des Corona-Virus‘ nötig gewordenen Einschränkungen des wirtschaftlichen Lebens treffen die Betriebe hart. Ablesbar wird das auch an der extrem hohen Nachfrage, die das Kurzarbeitergeld im Moment erlebt“, sagt Michael F. Bayer, Hauptgeschäftsführer der IHK Aachen. Zeitweise erreichten die Arbeitsagentur pro Stunde bis zu 150 Anfragen zu diesem Thema.

Vor diesem Hintergrund hat die IHK in enger Kooperation mit der Arbeitsagentur fünf eigene Mitarbeiter geschult, die seitdem für die Erstberatung beim Thema Kurzarbeitergeld eingesetzt werden. In der Praxis kommen die Anfragen telefonisch (0241 4460-0) oder über die dafür neu eingerichtete E-Mail-Adresse kugaachen.ihkde bei den IHK-Beratern an. „Die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit betreuen die Unternehmen im Moment unter Aufbietung aller Kapazitäten. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass die Unternehmen jetzt schnell Hilfe bekommen. Hierzu leisten wir einen Beitrag“, sagt Bayer.        

Das Kurzarbeitergeld ist eine Maßnahme, die sich in Krisenzeiten bewährt hat, weil sie Unternehmen von den fortlaufenden Lohnkosten ein Stück weit entlastet – es wirkt gleichzeitig als direkter Zuschuss. Bayer betont: „Das Kurzarbeitergeld gibt Betrieben die Möglichkeit, Mitarbeiter in Beschäftigung zu halten, die dann sofort zur Verfügung stehen, sobald sich die wirtschaftlichen Aussichten wieder bessern.“

Damit aber möglichst viele Unternehmen die Chance haben, die im Moment vielfach existenzgefährdende Situation zu überstehen, wird das Kurzarbeitergeld allein nicht ausreichen. „Neben den Stundungen von Steuern und anderen Abgabenbelastungen brauchen die Unternehmen jetzt dringend die finanzielle Hilfe aus den angekündigten Sofortprogrammen auf Bundes- und Landesebene“, sagt Bayer. Es sei entscheidend, die Antragsverfahren möglichst unbürokratisch zu halten. Auch an dieser Stelle sei eine extrem hohe Nachfrage zu erwarten. Bayer: „Unser Ziel ist es, dass die IHK im Sinne der Unternehmen auch bei den Soforthilfen als Partner der Unternehmen fungiert und sie möglichst umfassend unterstützt.“    

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