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Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige

Mehr Unterstützung für pflegende Angehörige

Eine Personengruppe, die im Zuge der Corona-Pandemie – gerade im Diskurs um Finanzhilfen - oft vernachlässigt wurde, sind die pflegenden Angehörigen. Mit Beginn des neuen Jahres ergeben sich für sie jedoch wichtige Neuerungen, die die Pflege finanziell erleichtern sollen, berichtet der Verband Pflegehilfe.

So wird der Pflege-Pauschbetrag in allen Stufen nahezu verdoppelt. Ab Pflegegrad 2 erhält man 600 Euro, ab Pflegegrad 3 sind es 1.100 Euro und bei Pflegegrad 4 bzw. 5 ab sofort 1.800 Euro. „Ich begrüße diese Erhöhung. Sie unterstützt Menschen, deren ohnehin schon extremen und außergewöhnlichen Belastungen durch die Corona-Pandemie noch einmal wesentlich verschärft wurden“, so Merzenichs Bürgermeister Georg Gelhausen.

Seitens der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wurden die Fördermittel auf insgesamt 130 Millionen Euro erhöht. Ab sofort können Betroffene einen Investitionszuschuss von bis zu 6.250 Euro beantragen – unabhängig von Alter und Pflegegrad. Das Geld kann zum Beispiel für den Abbau von Barrieren zu Hause, für die Badsanierung oder die Einrichtung eines Treppenliftes eingesetzt werden.

Zudem können Belastungen aus dem Vorjahr (2020) von bis zu 1.500 Euro im Jahr (Haushaltshilfe, Demenzbetreuung etc.) für die Pflege im häuslichen Umfeld noch bis zum 31. Juni 2021 geltend gemacht werden. Für die Nutzung ist eine Anerkennung durch die Krankenkasse nötig.

Weitere Infos erhalten Sie unter www.pflegehilfe.org

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