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Auf anderem Weg ins Grüne

Auf anderem Weg ins Grüne

Gemeinde Merzenich, Kolpingstadt Kerpen und RWE bauen „Freizeitwege“ aus

Köln/Kerpen/Merzenich, 28. Juni 2017

Bessere Wege, mehr Grün, zusätzliche Informationen: RWE Power baut am Südrand des Tagebaus Hambach Wirtschaftswege und Grünstreifen aus, um den Freizeitwert der Landschaft zu steigern. Das sogenannte Freizeitwegekonzept wurde von dem Unternehmen finanziert und mit der Gemeinde Merzenich und der Stadt Kerpen entwickelt. Merzenich, Morschenich, Golzheim und Buir sollen auch für Radfahrer und Fußgänger besser untereinander vernetzt werden. Zudem werden eine Skaterstrecke eingerichtet, eine Grillhütte aufgestellt und Rundwege ausgeschildert. An sogenannten „Erzählstationen“ informieren Tafeln zum Beispiel über das Artenschutzprogramm des Tagebaus Hambach und die Verlegung von A 4 und Kohlebahn.

Der Tagebau Hambach beansprucht in den nächsten Jahren und Jahrzehnten Flächen, die heute der Naherholung dienen. Erst nach Ende der Braunkohlengewinnung zur Mitte des Jahrhunderts können sie wieder nutzbar gemacht werden. Dies sind rd. 650 Hektar auf dem Kerpener Stadtgebiet und rund 270 Hektar auf dem Gemeindegebiet von Merzenich.

„Wir verlieren durch den Tagebau nennenswerte Bereiche, die unsere Bürger bislang in ihrer Freizeit genutzt haben. Deswegen haben wir dafür gesorgt, dass die verbleibenden Wege und Flächen im Interesse der Spaziergänger, Radfahrer und Freizeitsportler aufgewertet werden“, umreißt Merzenichs Bürgermeister Georg Gelhausen das Ziel des gemeinsamen Projekts.

Addy Muckes, Erster Stellvertretender Bürgermeister der Kolpingstadt Kerpen, ergänzt: „Auch die direkte Umgebung von Buir und Merzenich eignet sich sehr gut zur Naherholung, wenn man die überwiegend landwirtschaftlich geprägten Bereiche so ergänzt, wie es die Bürger brauchen. Mit dem Freizeitwegekonzept sind wir gut unterwegs.“

Michael Eyll-Vetter, Leiter Tagebauentwicklung von RWE Power: „Bergbau und Bürger leben im Revier in ganz enger Nachbarschaft. Sie gelingt, wenn man nicht nur die unmittelbaren Belange verfolgt, sondern sich auch jenseits der Abbaugrenzen engagiert. Ich würde mich freuen, wenn unser gemeinsam erarbeitetes Freizeitwegekonzept insbesondere von den Bürgern in Merzenich und Buir intensiv angenommen wird.“

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