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Schädlingsbekämpfung im Heimatmuseum

Schädlingsbekämpfung im Heimatmuseum

Vor einigen Monaten wurden im Heimatmuseum in Merzenich ein Schädlingsbefall durch Holzwürmer, sowie Feuchtigkeitsschäden verursacht durch Hausschwamm, festgestellt.

Durch das in Auftrag gegeben Gutachten wurde deutlich, dass drei Maßnahmen zur Beseitigung der Schäden in Angriff genommen werden mussten: 

  1. Heißluftbehandlung zur Beseitigung der evtl. noch aktiven Holzwürmer
  2. Sanierung von Balken im Dach der Scheune
  3. Beseitigung und Behandlung der befallenen Stellen durch Hausschwamm im Fachwerkhaus

Im Herbst diesen Jahres konnten die Sanierungsmaßnahmen nunmehr durch entsprechende Fachfirmen ausgeführt werden.

Durch die Firma Parisek aus Walsberg wurde zunächst ein Teil der Scheune „eingepackt“. Anschließned wurde die Scheune mittels heißer Luft (90° bis 120 °C) solange aufgeheizt, bis in allen Holzquerschnitten über einen Zeitraum von einer Stunde die vorgeschriebene Abtötungstemperatur von rund 55°C erreicht war. Das Heißluftverfahren gewährleistet daher, ohne Einbringung von Giften oder sonstigen chemischen Mitteln, eine sofortige und 100%ige Abtötung aller tierischen Holzschädlinge.

In einem anderen Bereich der Scheune musste ein Teil der Dachbalken saniert werden. Befallene Teilstücke wurden von der Fachwerkstatt Zimmerei Christoph Commes aus Düren entfernt und ersetzt. Ein Balken musste komplett ausgetauscht werden.

Um den Hausschwamm zu beseitigen, wurde die befallene Stelle zunächst von außen und innen freigelegt. Das befallene Holz wurde entfernt und entsprechend erneuert. Ausführende Firma hier war die Firma Berger & Schwarz Bedachungen aus Langerwehe.

Alle Maßnahmen wurden von der Unteren Denkmalbehörde der Gemeinde Merzenich in Zusammenarbeit mit dem LVR – Rheinisches Amt für Denkmalpflege - den denkmalschutzrechtlichen Bedingungen entsprechend - fachgerecht durchgeführt.

Durch das Denkmalförderprogramm des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW wurde die komplette Maßnahme mit rund 50 % der entstandenen Kosten unterstützt.  

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