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Schildenthüllung

Schildenthüllung

Im Beisein von Dr. Alexandra Renz, Ltd. Ministerialrätin aus dem Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Ralph Sterk, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, Dr. Andrea Pufke, Landeskonservatorin des Landschaftsverbandes Rheinland, Boris Linden, Geschäftsführer der Strukturentwicklungsgesellschaft Hambach und dem Ortsvorsteher Michael Dohmes installierte Bürgermeister Georg Gehlhausen am Freitag, 29. Januar 2021, ein zukunftsweisendes Ortsschild für Morschenich. An den beiden Ortseingängen aus Merzenich und Buir kommend wird man künftig auf den „Ort der Zukunft“ hingewiesen. „Es ist nur ein kleines Schild, welches aber eine große Symbolkraft hat“, so Gelhausen bei der Enthüllung.

Denn nach der Leitentscheidung des Landes NRW im vergangenen Jahr eröffnen sich nun lange nicht für möglich gehaltene Perspektiven für eine Revitalisierung des Ortes. Bürgermeister Gelhausen möchte gemeinsam mit RWE, verschiedenen Projektträgern und der Bürgerschaft ein Areal erschaffen mit Start-ups, Unternehmen, Forschungslaboren und Bildungseinrichtungen. Darüber hinaus sollen hier neue Wohn- und Lebensorte, große Blühflächen, Wanderwege und erlebnisreiche Lernpfade errichtet werden. Es gibt viele Ideen, die aber noch nicht konkret sind. Bürgermeister Gelhausen möchte es daher mit der Tour de France vergleichen: „Wir stehen vor einer langen Reise mit vielen spannenden Etappen, befinden uns aber noch bei Kilometer Null!“

Parallel zur Enthüllung des „alternativen“ Ortsschildes mit dem Zusatz „Ort der Zukunft“ haben Denkmalpfleger und Wissenschaftler des LVR mit einer sogenannten „denkmalpflegerischen Analyse zur Dorferneuerung von Ortschaft Morschenich-Alt“ begonnen, initiiert vom LVR-Amt für Denkmalpflege. „Unter dem Motto ‚Denkmalpflege als Motor für die neue Ortsentwicklung‘ möchten wir die Möglichkeiten einer Neugestaltung und Fortentwicklung analysieren unter dem Aspekt der historischen Bausubstanz und Infrastruktur des Ortes“, so Dr. Andrea Pufke, Leiterin des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland.

Das LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland wird zunächst die geschichtlichen Spuren im Ort erfassen und die historischen, Morschenich heute noch prägenden Bauten, Räume und Strukturen herausarbeiten. Dafür wird das Team häufig vor Ort sein, um sich ein umfassendes Bild machen zu können, begleitet von einem intensiven Studium archivalischer Quellen und der Forschungsliteratur. „Im späteren Verlauf“, erklärt Projektleiter Philipp F. Huntscha, „untersuchen wir, in enger Absprache mit der Gemeinde und RWE, ausgewählte Gebäude intensiver, indem wir auch in das Innere der Gebäude schauen, sozusagen hinter die Fassaden. Wir wollen feststellen, welche historische Bausubstanz in den Objekten steckt und welche Zeitschichten hinzugekommen und – aus denkmalpflegerischer Sicht – erhaltenswert sind.“

„Dank dieser wissenschaftlichen Aufbereitung des LVR, die in 100-prozentigem Einvernehmen mit dem RWE und der Gemeinde stattfindet, schaffen wir nicht nur die Grundlage für eine zukunftsorientierte Neuausrichtung des Ortes und seines Umfeldes. Wir sorgen damit auch für einen symbolträchtigen Abschluss der Umsiedlung, frei nach dem Leitspruch: Nur wer zurückblickt, kann auch in die Zukunft schauen!“, so Bürgermeister Georg Gelhausen.

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