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Vorkommen des Goldafters bei Morschenich-Neu

Vorkommen des Goldafters bei Morschenich-Neu

In den neu angelegten Grünflächen östlich und südlich der Bebauung von Morschenich-Neu wurden vermehrte Vorkommen von Raupen gemeldet. Nach Überprüfung durch den Baubetriebshof und einem Ortstermin mit einem Baumpflege- und Forstunternehmen wurde festgestellt, dass es sich hierbei nicht um den Eichenprozessionsspinner handelt, sondern um Raupen des sogenannten „Goldafters“.

Die Haare der Eigelege und auch der Raupen können bei direkter Berührung entzündliche Hautreaktionen beim Menschen hervorrufen und sollten gemieden werden. Der Goldafter stellt allerdings gerade in Bereichen mit nistenden Vögeln eine nicht zu unterschätzende Nahrungsquelle dar.

Bekämpfungsmaßnahmen können an Standorten mit direkter Kontaktgefahr v. a. für Kinder, wie z. B. auf Kinderspielplätzen sinnvoll sein, um eine direkte Berührung zu verhindern. „An besagtem Standort sind Bekämpfungsmaßnahmen allerdings nicht sinnvoll und auch nicht nötig, da die Wege einen ausreichenden Abstand zu den Gehölzen haben und auch wirtschaftliche und biologische Schäden durch mehrfachen Kahlfraß der befallenen Gehölze zurzeit nicht zu erwarten sind“, so Forstunternehmer Jan Andrzejewski.

Rund 40 Gehölzarten zählen zu den Wirtspflanzen des Goldafters. Bevorzugt anzutreffen ist er an Weißdorn, an Obstgehölzen sowie an Forstkulturen. Er bevorzugt dabei freistehende offene Landschaften mit Gehölzen, Bäumen, Waldränder und offene Parks.

 

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